Pralinen selbst herstellen

Pralinen sind vor allem als Geschenk oder in der kälteren Jahreszeit unglaublich beliebt und kaum mehr wegzudenken. Das Gute ist, dass sie meistens recht klein sind und man sich solch eine Sünde immer mal gönnen kann. Edel, zart oder bitter – genauso kann die Praline sein.

Das Wichtigste bei der Herstellung von Pralinen sind gute Zutaten. Wenn diese nicht stimmen, kann auch die Praline selbst nicht gut werden. Pralinen selbst machen ist gar nicht mal so einfach, allerdings wird man es mit ein bisschen Übung locker schaffen. Man sollte generell lieber ein bisschen mehr Zeit und hochwertige Zutaten verwenden. Feines Marzipan und Nougat dürfen hier nie fehlen. Kuvertüre gibt es ebenfalls in verschiedenen Formen zu erwerben und die kleinen Plättchen haben dabei den Vorteil, dass man sie nicht zurecht hacken muss und sie somit nicht an Qualität verlieren. Pralinen müssen einen Schokoladenanteil von mindestens 25% aufweisen, damit sie gut schmecken.

Wenn dem nicht so ist, spricht man schon von Konfekt. Man sollte für die Füllung immer Früchte, Nüsse oder Likör verwenden. Als Grundlage für nahezu alle Pralinen gilt Canache. Diese ist nämlich erst verantwortlich, dass Pralinen so schmecken wie Pralinen. Zudem sorgen sie für eine gute Konsistenz. Hierbei handelt es sich um eine Masse aus Kuvertüre und Sahne oder aromatisierter Butter, die man zum Füllen und Überziehen von edlen Schokokugeln verwenden kann. Damit der Geschmack verfeinert wird, kann man auch Tee, Liköre, Chili, Vanille, Mandeln oder Gewürze zum Einsatz bringen. Es gibt verschiedene Herstellungsmöglichkeiten von Pralinen, allerdings ist die Einfachste wohl das Pralinen von Hand rollen.

Hier wird die Canache von Hand in kleine Kugeln gerollt. Diese Methode findet man insbesondere bei Trüffeln. Wenn man gefüllte Pralinen herstellen möchte, sollte man das flüssige Canache in eine vorgefertigte Schokoladenform geben und dann kann man den Hohlraum ganz einfach füllen. Das flüssige Vanache kann man in flache rechteckige Formen gießen und nach dem Abkühlen einfach die Tafelform in Stücke schneiden. Die nächste Königsdisziplin ist, dass man die richtige Temperatur für die Kuvertüre bekommt. Dazu benötigt man ein Thermometer, damit man die genaue Temperatur der Kuvertüre bestimmen kann. Wenn diese nämlich zu heiß ist, wird es unansehnlich und wenn sie zu kalt ist, kann man sie nicht verarbeiten.

Zum Trocknen verwendet man idealerweise ein Pralinengitter. Spezielle Pralinengabeln gehören aber ebenso zur Ausstattung. Diese gibt es sogar in Spiralform. Man kann die Pralinen am Ende in die Kuvertüre tauchen und wieder sanft herausnehmen ohne ihnen Schaden zuzufügen.